Montag, Oktober 10, 2005
Montag, August 08, 2005
RIO DE JANEIRO FOTOS
http://www.flickr.com/photos/defact
da gibts regelmaessigen nachschub an fotos aus brasilien
Donnerstag, April 07, 2005
Totgeagte leben laenger - Update der letzten Monate
Nach laengerer Abwesenheit melde ich mich nun mal wieder bei Euch. Ausserdem wird es in den naechtsen Tagen (oder Wochen - die hiesige Zeitrechnung ist hier eine gaaaaaaaaanz andere, und diese inzwischen fast lieben gelernt) ein Update auf der Fotoseite geben. dann bekommt ihr aber den Link natuerlich noch zugeschickt.
Tja.. das letzte mal habe ich aus dem Fussballtempel Maracaña berichtet....das ist jetzt wie mir auffaellt schon wieder ueber 6 monate her. wie doch die Zeit vergeht....
Ich fange also mal an mich an die Monate zu erinnern die schon vergangen sind und werde versuchen einiges davon hier wieder zu beleben.
Jeder Monat ist in einem eigenen Kapitel gespeichert. Also los und viel Spass! Ueber Feedback und Comments freue ich mich sehr!
Mittwoch, November 10, 2004
Maracanã
Filmchen dazu unter www.defactory.de/brasil
Brasil eu te amo!
So nach langer Abwesenheit gibt es einen kleinen Bericht aus der schönsten Stadt der Welt.
Allerdings lagen die Temperaturen auch bei Regentagen so um die 20-25 Grad.
Seit dem letzten Bericht habe ich meinen Wohnort gewechselt: ich habe mein Zimmer an der Lagoa gegen eine Wohnung an der Lagoa ausgetauscht.
He William nochmals muito obgrigado pra sua ajuda!
Ich bin der sehr dankbar für Deine Einstiegshilfe hier! BELEZA!
Ich habe die letzten 2 Monate leider sehr oft vor meinem Rechner verbracht, da ich immer noch an dem Zoma Video saß.
Trotz all der Probleme die es hier gibt. Rio hat so viele Gesichter, so viele Kontraste. Täglich sieht man etwas neues was einen erfreut, erschreckt, anekelt, nachdenklich stimmt, oder einfach zum Staunen veranlasst.
Diese Berge, die die Stadt teilen und einen immer wieder dazu bringen stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Das Meer und die Lagoa. Die Menschen, all die verschiedenen Hautfarben und Gebräuche. Schönheits-Salons, teure Restaurants und Clubs in Ipanema , Fitnesswahn in der gesamten Zona Sur, dem „besseren“ und etwas sicheren Rio. All die Shoppings, in denen die Brasilianer in - auf Eiskälte runtergekühlten Verkaufshäusern - flanieren. All die schicken Läden in sicherer Umgebung. Überall sind Wachdienste, Polizeistreifen, Portiers an der Tür und Gitter vor den Wohnhäusern.
Laut Untersuchungen sind fast 65 Prozent aller von der Polizei Getöteten von hinten erschossen worden, mehr als die Hälfte von Ihnen hat mehr als vier Kugeln im Körper. Widerstand gegen die Staatsgewalt. Oder eine Todesstrafe auf den Gassen.Das Wort Krieg ist wohl manchmal eher angebracht.
Sehr oft trifft es die Unschuldigen. Kinder oder Familien, die versehentlich in einen Schusswechsel oder eine „bala perdida“ (verlorene Kugel) geraten.
Auch die Bürokratie hier macht einen Verrückt. Da war der damals so schrecklich erscheinende Gang zum Einwohnermeldeamt doch ein Zuckerschlecken.
Als Ausländer muss man hier innerhalb der ersten 30 Tage zur Policia Federal, was dem Einwohnermeldeamt entspricht.
Danach ging ich mit einem Beleg los, um eine Bank zu suchen, da man nicht bei der Policia Federal die erforderlichen Gebühren zahlen kann. Als ich die Bank gefunden hatte, musste ich mit erschrecken feststellen, dass sich selbige im STREIK befand.
Wie ich später nach weiteren Versuchen feststellte, waren alle Banken in Brasilien im Streik.
Die staatliche, Banco do Brasil war dann mit knapp 4 Wochen der Spitzenreiter.
Ich spürte direkt das tiefe Vertrauen, das ich ab diesem Tag in brasilianische Banken haben sollte.
Nachdem ich dem Mann bei der Policia Federal meine Misslage erklärt hatte, erhielt ich nur ein „nao se, cara“ – "keine Ahnung, Junge, mir egal" von dem freundlichen Mitarbeiter zu hören.
Auch die Tatsache, das ich den Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt einzahlen musste, um keine Strafe zu bezahlen, interessierte ihn nicht im geringsten.
Ich habe schließlich in Sao Paulo eine Bank gefunden, die geöffnet war und habe dort eingezahlt.
Fotos:
Samstag, September 04, 2004
Fotos Teil 1
Ansonsten habe ich die Woche sehr genossen hier, auch wenn ich abends, wie auch sonst in Deutschland, mit arbeiten verbracht habe. Naja der Auftrag ist fertig und ich kann mich nun wieder dem ZOMA-Video widmen (Ein Besuch auf der ZOMA-SITE lohnt sich...da gibt es schon Vorab-Infos zum Video....FOTOS DAZU auf der ZOMA-Site unter FOTOS/VIDEODREH).
Montag, August 30, 2004
Erste Woche
wie die Zeit doch vergeht
Meine erste Woche in der Universität war sehr lustig, sehr entspannt.
ich bin in das 4. Jahr eingestuft worden, habe aber auch die Chance, Kurse aus anderen Jahrgängen zu besuchen. Die _Uni ist natürlich – genauso wie viele andere Dinge in Südamerika– eine komplett andere Welt.
Das erste was einem wieder begegnet ist die Laaaaaaaangsamkeit mit der hier alles vor sich geht. An meinem ersten Tag bin ich um 8 Uhr morgens erschienen, da ich den Einführungskurs für Ausländer verpasst habe, und deshalb nicht noch mehr negativ auffallen wollte. Um 8 Uhr war außer der Putzfrau und dem Pförtner noch niemand da.
Losgegangen ist es dann um 11 Uhr.
Das Unisystem erinnert hier eher an eine Schule, man (außer als Austauschstudent) ist in einzelne Klassen eingeteilt, mit denen man auch immer das gleiche macht.
Im ersten und zweiten Jahr wir sehr viel gezeichnet. Diese Grundlagen werden auf der Uni in Deutschland zwar leider nicht vermittelt, allerdings erinnern die Zeichenkurse hier eher an Malstunden aus der 5 Klasse (Regenbogenverläufe mit Buntstiften….).
Ich werde einen Grafikdesign-Kurs belegen in dem ich in 4 Monaten eine kleine Internetsite bauen kann (geschätzter Aufwand: maximal 20 Stunden). Des weiteren einen Fotografiekurs, einen Kurs in dem ich ein Referat über einen Designer machen werde (wobei die Erstellung der Präsentation bereits als praktischer Teil zählt).
Damit hätte ich mein Minimum an geforderten Kursen hier schon erfüllt.
Doch ich werde noch zwei weitere Kurse belegen. Einen Produktdesign-Kurs und einen Siebdruck-Kurs. Da kann man nämlich umsonst T-Shirts drucken, und es ist mal wieder Zeit für defactory-Shirts.
Trotz all der Langsamkeit fühle ich mich wohl auf der Schule. Das schöne ist das jeder für sein Projekt selbst verantwortlich ist und es so – im Gegensatz zu der Schule in Köln KEINEN Platz für Trittbrettfahrer gibt, die 8 Wochen in einem Projekt fast nichts machen und trotzdem die Punkte kassieren.
Des Weiteren habe ich noch 3-mal in der Woche jeweils 2 Stunden Portugiesisch Unterricht.
Dafür muß ich an eine andere Uni. Ich werde bald mal ein paar Fotos davon ins Netz stellen. Abgefahren ! Ein riesiger 70er Betonblock in einem echt nicht so gutem Viertel. Der Unterricht findet wie im Gefängnis hinter Gittern statt, da die Uni so groß ist und niemand weiß wer hier studiert und wer nicht. Die Favelas sind direkt nebenan, und so ist die Sache eben nicht so ruhig wie bei der anderen Uni.
FOTOS KOMMEN BALD! Ich habe bisher einfach immer noch ein bisschen Schiss, die Kameras mitzunehmen. Aber Geduld.
Freitag, August 27, 2004
OI! TUDO BEM EN BRASIL??
eigentlich weiß ich gar nicht wo. ich bin jetzt ungefähr eine woche in rio de janeiro. und mein kleines, ausgefranstes hirn hat den klick noch nicht richtig hinbekommen. was sicherlich auch noch ein paar wochen dauern wird. ich muss es mir wieder jeden morgen sagen wenn ich aus dem fenster schaue und die lagua sehe::::::::::::::::::::::ich bin in RIO DE JANEIRO!




